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Menschen aus dem gannaca-Netzwerk · Portrait 002

Dr. Alexander Pagnia.
Der Mann für den Maschinenraum der Energiewende.

Über die Energiewende wird viel geredet. Er arbeitet dort, wo sie entschieden wird: in den Netzen, Prozessen und Vertriebsstrukturen der Versorger. Portrait 002 unserer Reihe — über einen Partner, mit dem dieses Haus seit 2012 zusammenarbeitet.

Dr. Alexander Pagnia
Dr. Alexander Pagnia, geschäftsführender Gesellschafter der proenergy consult GmbH, Köln.LinkedIn-Profil von Dr. Alexander Pagnia

Warum dieser Mann in dieser Reihe steht

Die Energiewirtschaft hat viele Erklärer und wenige, die ihre Prozesse wirklich kennen. Alexander Pagnia gehört zur zweiten Gruppe. Er hat bei einer der großen internationalen Managementberatungen den Bereich Utility in Deutschland verantwortet, 1997 die Beratung gegründet, aus der die heutige proenergy consult hervorging — und ist seitdem geblieben, wo es unbequem wird: zwischen Regulierung, Netzbetrieb und dem, was ein Stadtwerk seinen Kundinnen und Kunden morgen anbieten will.

Sein Markenkern ist Tiefe in allen relevanten Netz- und Vertriebsprozessen, gepaart mit agiler Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle. Übersetzt heißt das: Er weiß, an welchen Vorgaben eine gute Idee scheitern kann — und wie man sie trotzdem durchbringt.

RolleGeschäftsführender Gesellschafter, proenergy consult GmbH, Köln
TiefeAlle relevanten Netz- und Vertriebsprozesse · digitale Geschäftsmodelle · Innovationsmanagement
Mit gannacaVerbunden seit 2012 · Transformationsprojekte unter seinem Lead · gemeinsames Sondierungsprojekt

Die Verbindung

Christopher Peterka und Alexander Pagnia kennen sich seit 2012. Was als Impulsarbeit begann, wurde zu einer Reihe gemeinsamer Transformationsprojekte für Stadtwerke und Energieunternehmen — unter Pagnias Lead, mit gannaca als Foresight- und Formatpartner. Zu den Referenzen zählen die Stadtwerke Ludwigshafen und die Stadtwerke Düsseldorf.

Aktuell arbeiten beide an einem Vorhaben, über das an dieser Stelle noch wenig steht. Nur so viel: Es beantwortet die Frage, wie ein Versorger in zehn Jahren überhaupt noch aussieht. Wer früh dabei sein will, findet den Weg auf der gemeinsamen Partnerseite.

„Die Energiewende scheitert selten an der Technik. Sie scheitert an Prozessen, die niemand mehr versteht — und an Entscheidungen, die zu spät fallen."Sinngemäß aus der gemeinsamen Arbeit — Zitat zur Freigabe vorgelegt.

Drei Fragen, die er sich stellt

Was ist das Stadtwerk der Zukunft eigentlich noch? Netzbetreiber, Datenplattform, kommunaler Dienstleister — die Antwort entscheidet über Investitionen, die dreißig Jahre binden.

Wo macht KI in der Energiewirtschaft echten Unterschied? Nicht im Chatbot, sondern in der Marktkommunikation, im Netzmanagement, in der Klärfallbearbeitung — dort, wo heute Menschen Listen abarbeiten.

Wie schnell darf ein regulierter Betrieb sein? Zwischen Aufsichtsrecht und Marktdruck liegt ein schmaler Korridor. Ihn zu finden, ist die eigentliche Beratungsleistung.

Über diese Reihe

„Menschen aus dem gannaca-Netzwerk" portraitiert monatlich eine Person, mit der dieses Haus arbeitet — als Archiv der Köpfe, die an der Zukunft bauen. Vorschläge: peterka@gannaca.com